Man nehme (lichtempfindliches) Photopapier und Licht. Und Stellen wo das Licht nicht hinkommt. Dann “nur noch” Entwickler und Fixierbad. Am Schluss noch wässern. Trocknen. Fertig.
Photogramme.
Wenn man Lust drauf hat und eine leichten Drang zur Selbstzerstörung kann man das ganze auch machen, wenn es schön kalt draußen ist. Und regnet wie aus Eimern. Im November. Im Englischen Garten in München. Nachts natürlich, wegen des Lichts oder besser gesagt der Dunkelheit.
Sich dann Papier schnappen, irgendwas drauflegen und kurz belichten, mit Taschenlampe oder Blitz. Dann in die mitgebrachten und aufgebauten Entwicklerschalen, und als wäre man nicht schon nass genug, schön darin rumpanschen. Eigentlich mit Zangen, damit man mit der Chemie möglichst nicht in Kontakt kommt. Allerdings spürt man seine Finger sowieso lange schon nicht mehr, weil es einfach zu kalt ist. Und nass eben.
Und sowas kommt dabei dann raus:
Photogramme
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Nochmal Schnee im Park
Beim letzten Mal war es ja noch ziemlich viel Schnee im Brucker Skatepark. Gestern war es dagegen schon weniger. Manche Stellen waren sogar schon ganz frei. Viel Platz zum fahren gab es aber trotzdem nicht. Ein paar Versuche zeigten, dass es einfach zu eng und nass (—>rutschig) war.
Die Stimmung schwankte zwischen Missmut und Tatendrang. Nachdem wir dann mit Händen, Füßen und einem Stock (!) den gröbsten Schnee beseitigt hatten sind wir erstmal was essen gegangen um dann mit frisch gekaufter Schaufel-und-Besen-Schaufel und einem Wasser-Abzieher (eigentlich eher für eine Dusche gedacht) wiederzukommen.
Damit bewaffnet war es schon einfacher den Park trocken zu bekommen. Und die Sonne tat ihr übriges.
Gewundert hat uns, dass außer einem kleinen Jungen niemand da war. Hey, es war ein sonniger Tag, in der Sonne war es gar nicht mal so kalt. Und wenn man selber fährt wird einem doch sowieso warm. Wo waren alle? Nagut, als wir vom essen kamen waren noch zwei Jungs da, die aber sofort wortlos verschwunden sind als wir kamen. Gefahren waren sie vorher auch nicht. War halt doch noch relativ viel Schnee da (trotz unserer Vorarbeit).
Man sollte da vielleicht mal einen Besen deponieren, dann wäre das kein Problem. Vorausgesetzt es klaut ihn niemand.
Ein bisschen kalt war es dann wohl übrigens doch.
Als wir dann gingen waren die zuvor abgestellten Wechsel-Schuhe am Boden festgefroren, wohingegen es aus den getragenen eine ganze Weile dampfte. Kalt war es dem Wolfi also kaum. Uns Park-Bunnys dagegen schon.
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Bücher 2010
Listen machen macht Spaß. Und es ist zwar schon Februar mittlerweile, aber ich denke mir besser spät als nie. Interessiert ja sowieso keinen, was ich hier mache; da kann ich wenigstens machen was ich will. Hat ja auch seine Vorteile.
Das Jahr 2009 hatte ich mit Daniel Kehlmann beendet. Und mit ihm ging es 2010 auch gleich weiter.
| Nr. | Titel | Autor |
| 1 | Der fernste Ort | Daniel Kehlmann |
| 2 | Verblendung | Stieg Larsson |
| 3 | Dubliner | James Joyce |
| 4 | Ein Geheimnis | Philippe Grimbert |
| 5 | Der letzte Weynfeldt | Martin Suter |
| 6 | Die vierte Hand | John Irving |
| 7 | Lila Lila | Martin Suter |
| 8 | Mario und der Zauberer | Thomas Mann |
| 9 | Die Bücherdiebin | Martin Zusak |
| 10 | Der kleine Bruder | Sven Regener |
| 11 | Kafka am Strand | Haruki Murakami |
| 12 | Kindergeschichten | Peter Bichsel |
| 13 | Der Vorleser | Bernhard Schlink |
| 14 | Am Strand | Ian McEwan |
| 15 | Die Arbeit der Nacht | Thomas Glavinic |
| 16 | Die dunkle Seite des Mondes | Martin Suter |
| 17 | Jedermann | Philip Roth |
| 18 | Ich und Kaminski | Daniel Kehlmann |
| 19 | Small World | Martin Suter |
| 20 | Der Welt den Rücken | Elke Heidenreich |
| 21 | Der Teufel von Mailand | Martin Suter |
| 22 | Heartland | Joey Goebel |
| 23 | Beim Leben meiner Schwester | Jodi Picoult |
| 24 | Witwe für ein Jahr | John Irving |
| 25 | Das Eigentliche | Iris Hanika |
| 26 | Veronika beschließt zu sterben | Paul Coelho |
| 27 | Payback | Frank Schirrmacher |
| 28 | Mahlers Zeit | Daniel Kehlmann |
| 29 | Großes Solo für Anton | Herbert Rosendorfer |
| 30 | Gottes Werk und Teufels Beitrag | John Irving |
| 31 | Fieberglas | Jonathan Carrol |
| 32 | Tannöd | Andrea Maria Schenkel |
| 33 | Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod III | Bastian Sick |
Diesmal waren sogar ein paar Bücher dabei, die mir gar nicht gefallen haben, was eher selten vorkommt. Höchstens lässt mich ein buch sonst kalt oder ich vergesse es einfach schnell wieder. Aber “Kafka am Strand”, “Veronika beschließt zu sterben” und “Fieberglas” fand ich richtig schlecht. Meistens aber erst ab der Hälfte oder so, so, dass ich mir dann denke jetzt kann ich’s auch gleich zu Ende lesen.
Dreimal John Irving, dreimal Daniel Kehlmann, auf die kann man sich verlassen, da weiß ich woran ich bin. Und Martin Suter hab ich letztes Jahr für mich entdeckt. Leider hab ich nun auch schon fast alles von ihm gelesen.
Mal sehen was dieses Jahr so bringen wird.
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