Ein Semester Film und Video

Mittwoch, 13. Juli 2011

Dieses Semester, oder vielleicht besser gesagt letztes, denn es ist seit gestern für mich vorbei, haben wir uns mit Film und Video beschäftigt.
In zwei Seminaren haben wir uns zum einen etliche Filme verschiedenster Art angeschaut und teilweise analysiert, und zum anderen (ein bisschen) gelernt wie man mit Final Cut Pro umgeht, also schneidet. Ziel des Semesters war es dann aber ein Video zu drehen. Und zwar in Gruppenarbeit und ohne jegliche Vorgabe. Weder Länge, noch Thema waren vorgegeben. Wir hatten völlig freie Hand. Deswegen war von der Doku über den Kunstfilm, bis zum Horror-Schocker-Trailer alles dabei. Und einige gefallen mir davon richtig gut.
Man muss bedenken, dass die meisten von uns das zum ersten Mal gemacht haben und auch, dass (meistens) alles selbst gemacht wurde: Ton, Licht, Menschen und Locations organisieren, und natürlich Idee, Drehbuch und Kamera, sowie die Postproduction. Ne Menge Arbeit also.
Deswegen zeig ich jetzt einfach mal alle Videos, die ich inline schon finden konnte. Das Ergebnis meiner eigenen Gruppe ist übrigens noch nicht dabei, kommt aber später bestimmt auch noch nach.

Los geht’s mit einem Musikvideo, das mir persönlich total gut gefällt. Sieht nach viel Aufwand aus, und guten Ideen, und dann auch noch ein sympathischer Musiker dazu, der der Bruder einer Kommilitonin ist. Und wenn man sich den Abspann anschaut, sieht man, dass da die ganze Familie mitgeholfen haben muss. Es gibt auch noch ein schönes Making-of dazu, das ich bisher aber leider nicht online finden konnte.

Jons – Jons loves you!

 

Dann der oben schon erwähnte Trailer, der alle Register des Genres zieht, und bei dem mich nur der Text irgendwie stört. Komprimierter Horror, der bei der Vorführung großen Beifall erntete.

 

 

Der nächste Film schlägt wieder ganz andere Töne an, und gewährt uns einen Einblick in die Gedanken einer Tänzerin. Auch schön gemacht, die Musik passt total gut, finde ich. Ich finde es nur seltsam, dass am Schluss die Musik “zu früh” zu Ende ist. Da hätte ich persönlich vielleicht lieber vorher etwas gekürzt. Aber seht selbst:

 

Jetzt wieder zu etwas lustigem, ein Trickfilm über einen “erdbeerlichen Albtraum”, gemacht von drei Austausch-Studentinnen aus Spanien und Mexiko.

 

Zurück zur Musik: eine Art Trailer zur band Tonwertkorrektur, die hier ja bestens bekannt ist. Es ist Nikos Werk, der nicht nur mit mir studiert, sondert halt auch der Drummer der Band ist.



Und weil’s so schön war gibt’s noch eine Art Outtake dazu, auch sehr sehenswert:

 

Zuletzt dann noch ein Film übers Fahrrad fahren. Sozusagen.



 

Das waren jetzt noch lang nicht alle Filme. Aber eben die, die ich bisher im Internet finden konnte. Wenn die anderen auftauchen, werde ich euch die natürlich nicht vorenthalten.
Ich hoffe also, es gefallen euch ein paar der Videos. Wenn denn überhaupt jemand die Geduld hat, sich alle anzusehen.

www.astridheinrich.de

Donnerstag, 30. Juni 2011

Zur Zeit sprießen bei meinen Kommilitonen die Homepages nur so aus dem Boden. Klar, das 5. Semester steht an, also Praxissemester. Dafür muss man sich bewerben. Und um sein Portfolio (ich hasse das Wort…) herzeigen zu können, und auch überhaupt, macht sich eben eine eigene Seite gut.
Praktisch also, wenn man einen Freund hat, der grade frisch das programmieren gelernt hat, und so lieb ist, mir eine kleine, schlichte Seite zu basteln. Das wenige, gestalterische mussten wir sowieso im zweiten Semester schonmal machen. Es fehlte also mehr oder weniger nur die Umsetzung.
astridheinrich_de
Wie gesagt, sehr schlicht gehalten. Aufgeteilt in die drei Kategorien, Stilllife, Portrait und Architektur gibt es Bilder zu sehen. Ohne Viele Worte.
Und es ist gar nicht mal so einfach Fotos auszusuchen, die man wirklich so gut findet, dass man sich selbst mit ihnen präsentieren will. Vor potentiellen Kunden (haha) und vor allem erstmal vor Fotografen, bei denen man ein Praktikum machen möchte. Das engt die Auswahl schon echt sehr sehr ein.
Naja, jetzt alle los zu www.astridheinrich.de,  ich hoffe es gefällt euch ein bisschen.   :)

Blutspenden

Samstag, 30. April 2011

Ich wollte das schon lange mal machen. Ist ja schließlich ne wichtige und gute Sache. Und hey, man bekommt ein Fresspaket als Dankeschön. Damit hat man mich leicht geködert.
Aber getraut hab ich mich dann doch nie. Oder auch nie mitbekommen, wenn sowas in der Gegend stattfindet. Früher sind dafür immer Autos durch die Gegend gefahren, die Lautsprecher Durchsagen machten. Das fand ich als Kind schon ziemlich spannend. Gibt’s aber heute meines Wissens nicht mehr.
Als letztes Jahr jemand auf facebook fragte, ob wer mitkommen will zum blutspenden hab ich es erst zu spät gesehen und mich prompt per Kommentar darüber beschwert.
Das hatte sie sich aber gemerkt und mich vorgestern angeschrieben ob ich spontan Zeit habe.
Ich hatte.

Also hin, fleißig Fragebögen ausfüllen. Temperatur, Blutdruck und per Pieks in den Finger den Eisengehalt des Blutes gemessen bekommen, und voilà: ich durfte Blut spenden.
Ich hatte da nämlich so meine Bedenken, ob sie mich überhaupt lassen. Denn ich bin ein Kandidat, der gerne mal umkippt. Auch ohne, dass einem vorher ein halber Liter Blut abgezapft wurde. Aber der Blutdruck war anscheinend in Ordnung.
Trotzdem wollte das Blut anfangs nicht so recht, weswegen ich kräftig mitpumpen sollte (Hand auf und zu), und meine Beine hochgelegt wurden.
Hat dann trotzdem alles gar nicht so lange gedauert wie ich dachte (die meiste Zeit ging für anstehen in irgendwelchen Schlangen drauf), und auch beim aufstehen (nach zehn Minuten ausruhen) ging alles glatt, und ich schaffte es zum erlösenden Cola-Becher. Allein deswegen sollte man da schon hingehen: gratis Cola, Säfte und Kekse. Lecker.
Ein Essens-Paket hab ich dann natürlich auch noch mitgenommen. Man konnte wählen zwischen der Standard-Version und einer Variante nur mit Gepa-Sachen. Da fiel die Wahl nicht schwer.

_ASH2977

Faszinierend finde ich jetzt im Nachhinein, wieviel so ein halber Liter Blut anscheinend wert ist. Es muss sich ja lohnen, das ganze Equipment plus Personal in die Pampa zu schicken. Alle Geräte, für jeden neues steriles Geschirr, Getränke, ein Haufen Kekse und ein nichtmal billiges Essenspaket zu verteilen. Und dann muss das Blut ja auch erstmal untersucht werden.
In ein paar Wochen bekomme ich dann auch einen Brief, in dem mir meine Blutgruppe mitgeteilt wird. Und ob man irgendwelche Krankheiten hat.
Zwar hab ich einen blauen Fleck (nicht groß) in meiner Armbeuge, aber ich werde es ganz sicher wieder tun.
Ihr auch?

Water ink

Freitag, 1. April 2011
Toll gemachter Spot mit dem Thema verunreinigtes Wasser. Die Vögel find ich am besten.

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