Na ganz toll…

Montag, 21. Dezember 2009

Anfang Oktober habe ich mir einen Rechner gekauft. Fürs Studium. Und weil der alte nicht mehr funktioniert hat. Da ein paar Wochen später Windows 7 auf den Markt kommen sollte, gab es zu dem Rechner die Option, sich das neue Windows für 15€ als Upgrade zu bestellen.  Weil man über Vista ja nicht viel gutes hört hab ich das dann auch gemacht (wozu ich mir erstmal eine Kreditkarte organisieren musste, weil man es nur so bezahlen konnte…Danke Mone!).
Hat dann gut lange gedauert, bis die CD da war.
Vor zwei Wochen oder so, hab ich mich also dran gemacht, auf Windows 7 aufzurüsten. Vorher noch alle Daten auf die zweite Festplatte kopiert, auch wenn es heißt, dass bei einem Upgrade nichts verloren geht. Zur Sicherheit.
Hat auch alles einigermaßen hingehauen. Außer, dass mein Rechner-Modell nicht aufgelistet war, im Installationsprgramm-Dingens. In dem Fall wird man auf eine FAQ-Seite geschickt, auf der man dann lesen kann, dass man auf acer.de gehen soll und sich die Treiber selbst suchen darf. Super, danke.

Erstmal aber weiter installiert. Dauert etwa eine Dreiviertelstunde und funktioniert immerhin fehlerfrei.
Win 7 war also drauf. Und es hat auch alles funktioniert. Nur kam bei jedem Hochfahren, das Fenster, man solle doch die Treiber installieren. Runtergeladen hatte ich die inzwischen. Und die Daten und auch Programme waren auch noch alle da.
Nach einer Woche war ich dann von diesem Treiber-Fenster so genervt, dass ich das mal eben schnell machen wollte.
Es müssen zuerst die alten Treiber deinstalliert werden, heißt es da, um nach einem Neustart dann die neuen zu installieren. Ok.

Bis hier ging ja alles noch. Hochfahren wollte er dann aber nicht mehr:
Bluescreen:
"A problem has been detected and windows has been shut down to prevent damage [...] Run CHKDSK /F to check for hard drive corruption, and than restart your computer.
Technical Informaion: *** STOP: 0x00000007b (0xFFFFF98000A069E0, 0xFFFFFFFFC0000034, 0x0000000000000000, 0x000000000000000000)”

Aaaha.
Tja nun, was tun?
Hätte ja gerne mein DSK geCHKed, aber dazu hätte ich ja erstmal irgendwo hinkommen müssen, weg von diesem Bluescreen. Egal wie ich’s versucht habe, ich bin immer wieder beim tollen Blau gelandet. Kein Abgesicherter Modus, nichts.
Im Internet habe ich sogar jemanden mit dem gleichen Poblem gefunden. dem konnten die Foren-Freaks aber auch nicht helfen. Einzig bleibende Option: Windows neu installieren.
Bäh.

Also die zum Glück brav gemachte Recovery-CD rausgekramt und los. Man hat ja sonst nichts zu tun.
Danach hatte ich natürlich erst nur Vista wieder. Also nochmal Windows 7 Upgrade.
Alles was sich inzwischen wieder auf Platte C angesammelt hatte war natürlich futsch. Typographie-Hausaufgaben von zwei Wochen (weil ich zum ersten mal schon Dienstag die Sachen für den nächsten Montag gemacht habe, und nicht wie sonst erst Sonntag Abend. Alles umsonst…) und eine riesige Photoshop-Datei für eine Vogel-Säulen-Arbeit, die bis zur nächsten Woche gedruckt sein musste, wenn mit mein Kopf lieb war.

Dass ich die kopierten Daten nicht schon wieder gelöscht hatte war mein großes, großes Glück. Als Ironie des Schicksals kommt aber noch hinzu, dass ich die neuen Sachen, die jetzt also verloren gingen, eigentlich auch noch auf meinem USB-Stick hatte, um sie in der Uni auszudrucken, bzw herzuzeigen. Der hatte sich aber wohl mit dem Rechner abgesprochen und einen Tag vorher den Geist aufgegeben. Hatte beschlossen, die Dateien einfach lieber mal nicht zu speichern. Was man, schön, auch erst dann merkt, wenn sie eben am Ziel-Computer nicht da sind.

Das Vogel-Zeugs ist mittlerweile wieder gemacht, und in Typo hätte ich auch fast wieder aufgeholt, wäre mir gestern nicht überraschend “was dazwischen gekommen”.

Heute liegt ein Umschlag auf meinem Tisch, adressiert an mich, if undeliverable please return back to (…) Budapest. Budapest? Hä? Was hab ich denn jetzt wieder verpasst?
Drinnen dann:

”Dear customer,
thanks you (
ja, das steht da so) for ordering Acer Desktop with the Win 7 upgrade Kit.
We regret to inform you the earlier Driver DVD you have received, it is
(sic) not applicable to your PC
Attached is the new driver for replacement.

We aplogize for this event
Thanks
Customer Service Team”

So eine unnötige ärgerliche Scheiße aber auch.

Da kriegt man ja ‘n Vogel:
Vögel_Ende_klein 
                                                                                  Diesmal hat’s der Professorin ziemlich gut  gefallen. Auf ihre verrückte Art…

Trash, Baby

Sonntag, 29. November 2009

Minolta 034

München ♥ you!

Donnerstag, 19. November 2009

Es ist Donnerstag, 14.45Uhr. Die für heute einzige Vorlesung endete um 13.15Uhr und ich muss bis 17Uhr warten, auf eine Einführung an einem Scanner der Uni für Negative und Dias. Nennt sich Flextight X5 Das Teil und hat mit 16ooo Euro einen stolzen Preis.
Eingetragen habe ich mich also für 17Uhr, 16Uhr wäre auch möglich gewesen und es mir inzwischen schleierhaft, warum ich mich für den späteren Termin entschieden hab. Jedenfalls gilt es knapp vier Stunden zu überbrücken, und ich möchte die Zeit nutzen, um für die Semesterarbeit von Grundlagen Fotografie ein paar Bilder zu schießen oder wenigstens Eindrücke zu sammeln oder Ideen.
Ich fahre also erstmal zum Marienplatz, wo bereits der Christkindlmarkt aufgebaut wird. Der Baum steht schon, Sterne hängen und die meisten Buden sind auch schon da. Vom Winter aber merkt man heute, so wie die letzten beiden Tage auch schon, nicht allzuviel. Es ist herrliches Wetter, ohne auch nur eine einzige Wolke am Himmel. In der Sonne ist es angenehm warm, aber sogar im Schatten lässt es sich gut aushalten. Schatten gibt es viel, da die Sonne schon sehr tief steht, was ein herrliches Licht ergibt, und die doch sehr schönen Gebäude rund um den Odeonsplatz, an dem ich inzwischen bin, richtig schön hervorhebt, mit all ihren Strukturen und Mustern.
Ich biege in den Hofgarten ein, als plötzlich neben mir ein Quartett aus Kontrabass, Cello, Flöte und Flügel (wie um alles in der Welt haben die den dort hingeschafft?) seinen ersten Ton spielt. Nach dem ersten Schock fühle ich mich gleich richtig klassisch, gehoben und gelehrt. Dort im mühevoll angelegten, gehegten und gepflegten Hofgarten, zwischen den klassi(zisti)schen Gebäuden und Statuen.
Ich setze mich auf eine Bank, “Für meine liebe Oma” steht als Widmung darauf; und das Quartett stimmt sein zweites Stück an. Johann Pachelbels Kanon in D. Ein paar Tauben flattern vorbei, und ich fange an mich zu fragen, ob ich mich in einer anderen Zeit befinde, oder in einem Buch, oder wenigstens einem Film.
Oder etwa doch einfach im Paradies?

”München liebt dich”, denke ich.
Und ich liebe dich, München.

Rot

Mittwoch, 11. November 2009

Ein sinnfreies Video für das Fach Gestaltungsgrundlagen bei der verrückten Frau Künstlerin. Begeisterung hätte anders ausgesehen. Pff, dann halt nicht.
Hätt ich’s mal lieber so toll gemacht wie die Fiat-Werbung.
Man hat ja auch sonst nichts zu tun.  
Schlafende zeichnen zum Beispiel.

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