Sowas von genommen

Freitag, 17. Juli 2009

Ich habe ja berichtet von der großen Angst vor der Eignungsprüfung, für das Designstudium.

Nunja, die Prüfung ist natürlich inzwischen gewesen.

Am ersten Tag gab’s einen Allgemeinwissenstest.
Mit Deutschteil (“Mutter verhält sich zu Tochter wie Vater zu a. Junge, b. Mann, c. Sohn, d. Ball”), der sehr einfach war, da hab ich schon schwerere dieser Art gemacht. Dann Fragen zum ankreuzen über alles mögliche, allgemein, Fototechnik, Fotogeschichte/Fotografen.
Noch eine Hand voll Matheaufgaben (Dreisatz und sowas, alles durchweg machbar, auch im Kopf).
Mit diesem Test war ich relativ schnell durch, und hab mich dann gefragt, was die anderen denn nur so lange machen. Warum fängt keiner zu basteln an?? Machen die sich alle erst Skizzen? Hab ich was übersehen? Wieso brauchen die so lange?
Und zu guter Letzt noch die Kreativaufgabe, aus vier Blatt Papier und vier Schaschlickspießen ohne weitere Hilfsmittel ein Gebäude zu bauen. Nicht ganz einfach, und bei mir eine wacklige Angelegenheit.

Nach einer Stunde wurden wir dann schon entlassen, um mit den mitgebrachten Einwegkameras (zwei Stück) loszuziehen und zum Thema “München – Atmosphäre einer Großstadt” Fotos zu machen. Bis um 17Uhr hatte man Zeit die Kameras bei einem vorgegebenen Fotoladen abzugeben und die Bilder dann bis spätestens 21Uhr abzuholen.   
Das fand ich ätzend, weil man nach dem eh schon langen Tag noch drei Stunden auf die Bilder warten musste, und weil man für den Spaß auch noch pauschal 20€ blechen durfte, was die einem ruhig mal vorher hätten sagen können. Denn ich habe nicht standardmäßig 20€ dabei, und konnte froh sein, dass ich soviel mithatte.

Naja, von den gemachten Bildern musste man jedenfalls fünf auswählen, die man dann Dienstag beim Gespräch (in Dreiergrüppchen), präsentieren, zeigen, vorstellen musste. Warum man die so gemacht, was man sich dachte etc…ich hasse sowas, werde mich aber dran gewöhnen müssen.

Das Gespräch also dienstags, irgendwann zwischen neun und ein Uhr, man solle sich ein Buch mitnehmen um die Wartezeit zu überbrücken. Die Wartezeit war dann auch wirklich ekelhaft. Hab ein paarmal versucht zu lesen, aber konzentrieren konnte ich mich nicht wirklich gut.
Schwer zu sagen wie es dann lief. Konnte nicht, wie die zwei anderen Mädels mit Auslandsaufenthalten oder Praktika auftrumpfen, und hatte nicht, wie eine der beiden die fünf Fotos auf Pappe aufgezogen. Das hatten aber die wenigsten, denk ich, und offenbar hat es ja gereicht.

Von 72 eingeladenen Bewerbern (weiß leider nicht wieviele Mappen abgegeben wurden, bei KD waren es 360), hatten es angeblich neun nichteinmal geschafft ihre Kameras rechtzeitig abzugeben (ärgerlich), was bedeutet, dass es aus 63 Leuten etwa 40 auszuwählen gab, die dann letztendlich berechtigt sind, sich für das Studium einzuschreiben..

So, es ist also geschafft, endlich ist es im Kasten, man weiß woran man ist, und nicht mehr nur “vielleicht”.
Als nicht-zulassungsbeschränkte Alternative hatte ich mir übrigens Neuere deutsche Literatur ausgeguckt. Müssen die NDLer wohl ohne mich auskommen.

Es grünt so grün

Sonntag, 12. Juli 2009
Pflanzen sind schon was tolles. Dass die einfach so aus der Erde wachsen. Und wissen wie sie auszusehen haben.
Sehe seit dem Frühling begeistert meiner Tomatenpflanze beim wachsen zu, und freue mich, dass da tatsächlich Tomaten dran wachsen, und immer größer werden.
Ein bisschen mehr Wärme und Sonne täte da auch gut, aber was soll man machen, wenn der Sommer nicht will...

Eine Bilderschau:



Aufregend

Sonntag, 5. Juli 2009
Etwas zu aufregend meines Empfindens nach.
Wie der Kadir, habe ja auch ich eine Mappe angefertigt um an der Fachhochschule München Design zu studieren. Allerdings nicht wie er, Kommunikations-, sondern Fotodesign.
Recht großer Hoffnung war ich nicht, da einem von allen Seiten eingetrichtert wird, dass man da sowieso nicht genommen wird, und beim ersten Versuch gleich gar nicht. Und motovierend war das auch nicht gerade. Aber klar ist ja auch, dass man nicht genommen werden kann, wenn man es gar nicht erst versucht.
Trotzdem, ein Bekannter dessen Fotos (oha, er hat die Seite ja neu gemacht!) ich eigentlich bewundere, und mich ihnen unterordne, hatte es letztes Jahr auch versucht und wurde nicht einmal zur Eignungsprüfung eingeladen.
So geht es aber auch einigen der 300-400 Bewerbern, von denen soweit ich weiß, nur etwa 80 überhaupt zum Test eingeladen werden.

So nun auch ich.
Die Prüfungen finden am 6. und 7. Juli, also morgen und übermorgen statt, und beinhalten grob gesagt, Aufgaben, bei denen man zeichnenderweise seine Kreativität beweisen muss, schriftlich Fragen beantworten muss (WORÜBER??), zu einem bestimmten vorgegebenen Thema mit zwei Einwegkameras Bilder machen muss, eventuell zu den eigenen Mappen-Bildern etwas erzählen oder erklären muss, und sich letztendlich noch den Fragen der Professoren stellen muss.

Schluck.

Falls man das alles übersteht, ohne sich in die Hose zumachen, sich zu übergeben, anzufangen zu weinen oder sich den Kiefer zu brechen, muss man nur noch auf das Ergebnis warten. Und sich nebenbei um eine Alternativ-Zukunft kümmern.


Bin jetzt schon ganz kirre, und frage mich ob ich überhaupt noch schlafen können werde heute Nacht.

P.S.: achja, meine Mappe gibt's jetzt auch mal geschlossen zu sehen; viel Spaß, und gerne auch Feedback: Mappen-Bilder.

Waldig

Mittwoch, 1. Juli 2009




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